Zu Null
Geschrieben von aprobst am 07. Oktober 2019 um 09:54:58

Gegner BW Weitmar 09

Erste Halbzeit ausgeglichen, zweite Halbzeit klares Ergebnis.

So einfach könnte man das Spiel beschreiben, doch es gibt noch ein ABER.

Weitmar startete nicht schlecht ins Spiel, machte viel Druck und wir hatten Mühe selbst ins Spiel zu kommen. Einfache Fehler und kein gutes Zweikampfverhalten waren da nicht gerade von Vorteil. Nach 15 bis 20 Minuten allerdings wurde das Spiel offener und es gab Chancen auf beiden Seiten. Weitmar versuchte es mit eigentlich zwei Fünferreihen. Es gab nur Abwehr und Angriff, ein Mittelfeld war nicht auszumachen. Wir schafften es allerdings in der 1.ten Hälfte nicht diese Lücken auszunutzen. Ein Freistoß in der 33.ten Minute nach Foul an Nick Hermert brachte uns aber dann in Front und das Spiel in die richtige Richtung. Den Freistoß von Nick Hermert konnte der gegnerische Torwart nur nach vorn direkt vor die Füße von David Schulz abwehren und dieser konnte den Führungstreffer erzielen. Bis zur Pause tat sich dann aber nicht mehr viel.

Die zweite Hälfte sah dann einen sehr gut aufgelegten Nick Hermert, der nicht nur als dreifacher Torschütze sondern auch als Vorlagengeber glänzen konnte.

Bis auf ein, zwei brenzlige Situationen, die Philipp Köppen entschärfen konnte, war Weitmar nicht mehr in der Lage, uns entscheidend in Schieflage zu bringen. In allererster Linie unsere Innenverteidiger Paul Heuer und Simon Schnaubelt konnten viele Spielsituationen schon im Vorfeld unterbinden. Sehr fleissig und mit guter Übersicht konnte im Mittelfeld auch David Schulz glänzen, der in den bisherigen Spielen eine Bank für uns war. 

In der 56.ten Minute konnte dann der, für Cedric Möllers eingewechselte, Tammo Tampier nach schönem Rückpass von Nick Hermert das 2:0 erzielen. Spätestens da war der Bann endgültig gebrochen.

In der 62.ten und 66.ten Minute erzielte Nick Hermert das 3:0 und 4:0, Christopher Lehnhardt war in der 82.ten zum 5:0 erfolgreich und den Schlusspunkt konnte Nick Hermert in der 85.ten Minute zum 6:0 Endstand setzen.

In der zweiten Hälfte wurden gerade die Lücken, die wir vorher nicht genutzt haben, gnadenlos ausgenutzt und am Ende stand ein Ergebnis, dass auch in dieser Höhe letztendlich verdient war.